Weiter gehts mit den Wikingern…

Ein schottischer Mönch schrieb im 9. Jahrhundert über die Überfälle der Wikinger:”Die Heiden verwüsteten alles, raubten, mordeten und plünderten !”. Unvorstellbar, welche Angst und Schrecken die Nordmänner verbreiteten, wo immer sie auch anlandeten. Doch vor einem hatten selbst die Wikinger Angst: Auf den Hebriden hörten sie nachts unheimliche Schreie von mystischen, unheimlichen Wesen. Die abergläubischen Nordmänner fürchteten, ihr Ende sei nahe. Später kam heraus, dass diese Schreie einen natürlichen Ursprung hatten: Basstölpel . Die arktischen Vögel starteten tagsüber zur Futtersuche und kamen oft nachts erst zurück. Um ihren Nachwuchs auch im Dunkeln finden zu können, riefen sie nach ihren Jungen, die schon hungrig auf die Eltern warteten. Am Tage jedoch verstummten die unheimlichen Rufe, da sahen die Meeresvögel genug und mussten nicht mehr lautstark nach ihren Jungen rufen. Späteren Berichten anderer Seefahrer zufolge, sangen auf den Hebriden Sirenen, um die Seeleute anzulocken und ins Unglück zu stürzen. Auch das waren keine Geister aus der Unterwelt, sondern Seehunde, die dort in Höhlen lebten und deren Heulen von den Hohlräumen im Gestein widerhallten und so den Klang verstärkten. Auf den Shetland- Inseln wurden später Karneol- Perlen aus Indien gefunden. Wie kamen die dahin? Auf jeden Fall ist das ein weiterer Beleg für Handelsbeziehungen der Wikinger mit dem Festland Europas, wo die Schmucksteine aus Indien durch Tauschhandel erworben wurden, über Händler aus dem fernen Orient.
Weiteres erfahrt ihr nächste Woche, bis dahin seid ganz lieb umarmt

von Eurer Diana von Cosi Escort Leipzig

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