Teil 2: Geheimbünde und geheime Gesellschaften

Weiter geht’s mit dem Templerorden

Es blieb aber nicht nur beim Ausstellen von Wechselbriefen für Reisende, wohlhabende Bürger und Adlige vertrauten ihre Reichtümer den Templern an. Immer höhere Geldbeträge flossen in die Kassen der Templer, selbst der Goldschatz des französischen Königshauses befand sich in ihrer Obhut. Die Templer horteten Gold und Silber, verliehen das ihnen anvertraute Vermögen und kassierten Zinsen. Gewinne wurden vielfältig angelegt, der Orden erwarb große Ländereien. Unsummen wanderten aber auch in den Bau von Kathedralen, etliche „Perlen gotischer Baukunst“ wurden von den Templern finanziert. Die immense Macht, die auf dem Vermögen der Templer basierte, weckte die Begehrlichkeiten der geistlichen und weltlichen Oberschicht. Der Orden war in den Augen der Machtpolitiker zur Gefahr geworden, auf dem Konzil zu Lyon am 7. Mai 1274 sollte eine allmähliche Entmachtung der Templer entschieden werden.
Papst Clemens V. versuchte, den Orden in seiner Machtfülle zu beschneiden. Intrigen wurden gesponnen, am 24. August 1307 teilte der König von Frankreich, Philipp der Schöne, dem Papst mit, er habe “eine Untersuchung eingeleitet“. Den Regenten faszinierte der enorme Reichtum, er wollte sich den Schatz des Ordens aneignen. In der Nacht vom 12. auf den 13. Oktober des Jahres 1307 wurden sämtliche Angehörige des Ordens in Frankreich verhaftet, „erste Geständnisse” wurden abgelegt, Gotteslästerungen zugegeben. Papst Clemens setzte sich zunächst, allerdings zögerlich, für den Orden ein. Philipp solle doch die Gefangenen ausliefern und die beschlagnahmten Vermögen herausrücken. Der reagierte überhaupt nicht auf den Vorschlag, Papst Clemens sah keine Möglichkeit, den Templern zu helfen und schloss sich dann doch König Philipp an. Eine Rolle von Prozessen rollte an, unter der Folter gestanden zahlreiche Mitglieder des Ordens alle Verfehlungen die man ihnen vorwarf. Auch Jaques de Molay, der Großmeister des Ordens, wurde vom 17. bis 20. August 1308 gefoltert, am 26. November widerrief er seine Aussagen und beteuerte seine Unschuld.
Auf dem loderndem Scheiterhaufen soll Jaques de Molays erneut seine Unschuld beteuert und Clemens V. und Philipp den Schönen verflucht haben, sie würden ihm innerhalb weniger Monate in den Tod folgen.
Die beiden starben noch im selben Jahr.
Liebe Grüße und Küsse von deiner Diana von Cosi Escort Leipzig

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