Gemüse der edlen Art

Es ist wieder Spargelzeit. Die Geschmäcker sind „ Gott sei Dank“ verschieden, aber ich mag dieses Gemüse. Seit ungefähr Ende April bis zum 24. Juni  ist die Hauptzeit zum Ernten, zum Verkaufen und zum Essen. Am 24. Juni ist der Johannitag, das offizielle Ende in Deutschland bei der Spargelsaison, auch Spargelsilvester genannt. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit. Eine alte Bauernregel sagt: „ Stich den Spargel nie nach Johanni“, und das wird weitestgehend eingehalten. Eine weitere Redensart ist, Kirschen rot, Spargel tot. Um im kommenden Jahr wieder eine gute Ernte zu haben, braucht der Boden eben diese langen Erholungspausen. Es bedarf einer zeitaufwendigen, geduldigen Arbeit, diese Spargelstangen so ernten zu können bzw. zu stechen, wie es fachmännisch heißt. Die Hege und Pflege soll ca. 7 Jahre dauern, damit wir die Spargelstangen so kaufen können, wie wir sie vor allem aus den Läden oder vom Gemüsemarkt her kennen. Den Spargel genießen ist eine wunderbare Sache, aber ihn zu ernten eine Herausforderung für den Rücken. Daran denk ich natürlich auch beim Essen.

Spargel ist in der Welt sehr verbreitet, vor allem in Eurasien und Afrika. Bei uns in Europa sollen ca.15 verschiedene Sorten wachsen. Am bekanntesten sind mir die weißen und die grünen Spargelstangen.

Es gibt viele schöne Ideen, was man alles mit Spargel zaubern kann. Jeder Genießer hat wohl für sich entschieden, nach welcher Variante er seinen Spargel am liebsten verzehrt. Die am meisten bekannteste ist wohl weißer Spargel mit der leckeren, gelben Soße. Den grünen Spargel bräuchte man nur im untersten Teil zu schälen, aber beim weißen die ganze Stange. Mit einem richtigen Spargelschäler immer etwas unterhalb der Spitze anfangen und zum Ende hin schälen. So ist diese Arbeit auch schnell erledigt.

Ich genieße meinen Spargel am liebsten folgendermaßen:

Geschälten, weißen Spargel in 2 – 3 cm lange Stücke schneiden und im Tiegel zugedeckt köcheln  lassen, bis die Stückchen bissfest/ weich sind. Mit Wasser, kann auch Weißwein sein, ablöschen. Wenn es wieder beim Aufkochen ist, dann je nach Geschmack Gemüsebrühe einrühren und etwas „gute“ Butter  wegen der Bindung unterrühren. Nachwürzen mit etwas Pfeffer, wer will auch ein paar Krümelchen Zucker. Mit Salzkartoffel aber auch ohne.

GUTEN APPETIT ! ! !

Bis zum nächsten Mal,

Johanna von Cosi-Escort Leipzig

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