Die Assassinen

Dante Alighieri (1265- 1321) schrieb in der “Göttlichen Komödie”:Ein Assassine ist jemand, der andere für Geld tötet.

Ein sehr gefährlicher Geheimbund waren die Assassinen, (Meuchelmörder), die in der arabischen Welt ihren Ursprung hatten. Nachdem Ismail nach dem Tod seines Vaters, des 6. Imams, enterbt wurde, spalteten sich um 770 nach Christus seine Anhänger von den Schiiten ab und nannten sich Ismailiten, deren radikalster Teil später die Assassinen wurden.
Im späten 11. Jahrhundert bereiste Hassan i-Sabbah Nordpersien, wo es ihm gelang, eine große Anhängerschar zu sammeln und sich auf unterschiedliche Weise mehrere Burgen und ein Territorium anzueignen. Er geriet in Konflikt mit den seldschukischen Herrschern. 1092 wurde von ihnen eine Militärexpedition gegen die Ismailiten in Bewegung gesetzt. Der erste politische Mord der ismailitischen Assassinen wurde am 17. Oktober 1092 am seldschukischen Wesir Nizan al-Mulk verübt. Obwohl zu ihrer Zeit bereits “moderne” Waffen wie Armbrüste und auch Gift verfügbar waren, nutzten sie für ihre Taten immer nur den Dolch.
Der Schock des Einfalls der Kreuzfahrer machten viele für den Glauben der Ismailiten empfänglich und somit war für den Nachschub an immer neuen Rekruten für die Assassinen gesorgt. Ihre meisten Opfer waren sunnitische Muslime, der Herrscher Saladin war Ziel mehrerer erfolgloser Anschläge. Im Jahr 1141 besetzten Assassinen die Burg Masyaf in Syrien. Diese wurde ab 1164 der Sitz des “Alten vom Berge”. 1176 wurde die Burg erfolglos von Saladins Truppen belagert. Um 1230 war ihr Gebiet gefestigt und von den Kreuzfahrern akzeptiert, da die Assassinen offiziell Tribut an den Johanniterorden zahlten. Christen blieben bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts weitgehend verschont. Eine Ausnahme bildete Konrad von Montferrat, König von Jerusalem, der möglicherweise auf Veranlassung von König Richard Löwenherz ermordet wurde. Das Ende der Assassinen wurde mit dem Einfall der Mongolen in Nordpersien besiegelt.
Hülägü Khan, ein Enkel Dschingis Khans, verhandelte zunächst mit dem Oberhaupt der Assassinen, Rukn ad-Din Hursah, um seine Kräfte bei der Belagerung von deren Burgen nicht zu verschleißen. 1256 fiel die Feste von Alamut. Der mongolische Statthalter ließ unter dem Vorwand, alle wehrfähigen Männer zu erfassen, die Assassinen zusammenkommen und angeblich 12000 von ihnen ermorden. Nach und nach übergaben 1271 die Assassinen ihre Gebiete an den Mamelukkensultan Baibar. Dann verliert sich weitestgehend ihre Spur.

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