Brauchtum aus alten Zeiten – Mariä Lichtmess

 

Das Fest wurde im 7. Jahrhundert in Rom eingeführt und damals am 14. Februar gefeiert. An Lichtmess wurden die Kerzen für die Kirchen geweiht, die Menschen konnten auch ihre Kerzen für den häuslichen Gebrauch weihen lassen. Diese gesegneten Kerzen sollten vor allem in der dunklen Jahreszeit das Gebetbuch beleuchten, schwarze Wetterkerzen sollten Unwetter abwehren. Lichtmess war bis 1912 ein offizieller Feiertag. Nach diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach der Winterpause wieder. Ebenso war dieser Tag ein wichtiger Termin für die Dienstboten: an Lichtmess wurde oft der Dienstherr gewechselt und der Rest des Jahreslohnes ausgezahlt. Zudem bekamen sie ihr Dienstbüchlein ausgehändigt, ein sehr wichtiges Dokument der Dienstboten. Darin vermerkte der Dienstherr das Verhalten und die Leistungen der Beschäftigten. Die Entlohnung umfasste freie Kost und Logis und einen meist kärglichen Geldlohn; um 1900 bekam eine Magd nur um die 5 Mark, dazu meist die nötige Arbeitskleidung; Hemden, Schürzen, Socken und Holzschuhe. Weiterhin ein sogenanntes Haftgeld und das Erntegeld, das sicherlich auch sehr gering ausfiel.
Mehr zu alten Bräuchen beim nächsten Mal. Bis dahin sei ganz lieb umarmt

von deiner Diana von Cosi Escort Leipzig

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