Grüne Speisen und Glückseier

Vielerorts essen die Christen zu Ostern am Gründonnerstag grüne Speisen, zum Beispiel Spinat, grüne Bohnen oder Petersilie.
Eier, die am Gründonnerstag gelegt werden, sollen der Legende nach Glück bringen. Trotz der grünen Speisen leitet sich der Name Gründonnerstag aber nicht von der Farbe ab, sondern geht auf das alte Wort „greinen“ zurück. Das heißt weinen, aber was war so traurig?
Am Gründonnerstag nahm Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl zu sich. Danach ging er in den Garten Gethsemane außerhalb Jerusalems, wo er beim Gebet mit den Jüngern für die neuen Glaubensansichten, die er vertrat, verhaftet und am Karfreitag gekreuzigt wurde.
Von Gründonnerstag bis zur Osternacht läuten keine Kirchenglocken mehr, auch die Kerzen und der Blumenschmuck verschwinden vom Altar.
Trotzdem finden natürlich feierliche Messen statt.
Aber statt der Glocken werden die Menschen in vielen Regionen mit Holzratschen und Klappern zum Gottesdienst gerufen. Dieser alte Brauch wurde schon zu Zeiten Karls des Großen (747- 814 nach Christus),gepflegt.

Was an Karfreitag passiert, liest du nächstes Mal.

Bis dahin sei lieb umarmt
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