Verlassen in einer fremden Welt

Der Mykener, ihr Reiseführer, hatte sich auf und davon gemacht. Was nun? Die Männer wussten, sie waren auf sich allein gestellt, doch so kurz vorm Ziel aufzugeben, kam nicht in Frage. So setzten sie ihren Weg nach Norden fort. Es wurde immer nebliger und damit immer unheimlicher. Doch da…! Stimmen drangen an ihr Ohr, eine andere Gruppe Reisende begegnete ihnen. Misstrauisch beäugten sie sich gegenseitig, die anderen waren sehr hellhäutig und blond. Diese wiederum fanden das Aussehen der Ägypter und ihres nubischen Kriegers mit seiner dunklen Haut sehr merkwürdig. Nachdem sich die erste Unsicherheit gelegt hatte, gaben sie den anderen zu verstehen, dass sie friedliche Absichten hegten und auf der Suche nach dem mystischen“Brennstein“ waren. Die andere Gruppe bot an, dass sie zusammen das Nebel-Land erreichen könnten, das sei auch ihr Weg, und gemeinsam wär die Reise gewiss nicht so gefährlich.
Der ägyptische Erzähler, der diesen Bericht später verfasst und niedergeschrieben hatte, freundete sich mit einem der anderen Männer besonders an. Eines Tages, als die beiden Freunde die Gruppe für eine kurze Zeit verließen, um etwas Wild für Essen zu jagen, ereignete sich etwas Schreckliches. Zurückgekommen von der Jagd fanden sie alle ihre Freunde dahin gemetzelt in ihrem Blute liegen. So viele Tote! Der nubische Krieger hatte sicher tapfer bis zum Schluss gekämpft, um das Leben seiner Freunde zu retten, aber auch er war tot. Entsetzt standen die beiden Freunde starr, und alle ihre Mühen waren umsonst gewesen. Der Ägypter kehrte wohl nach vielen Monaten in sein Land zurück, denn sein Bericht ist so ähnlich überliefert und wurde bei späteren Ausgrabungen in Ägypten gefunden.

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