Fantasie bei derAuslegung der Fastengebote

Fantasie bei der Auslegung der Fastengebote

So rigoros die Fastengebote der katholischen Kirche auch waren, viele waren es nur in der Theorie. Im Laufe der Zeit entwickelten die Leute so manch kreative Auslegung der Vorschriften. So wurde das Verbot des Fleischverzehrs warmblütiger Tiere schon bald ausgedünnt. Biber, Fischotter und Gans wurden einfach den „Wassertieren“ zugeordnet, damit gehörten sie zu den erlaubten Fischspeisen. Die Herstellung von Wurst aus Fischen in mittelalterlichen Klosterküchen ist überliefert. Kormorane und Fischreiher standen ebenfalls auf dem Speisezettel der früheren Fastenzeit. Starkbier mit einem Alkoholgehalt von 6% oder mehr war als Fastengetränk in den Klöstern üblich. Das stark kalorienhaltige Bier half oft als Sättigungsgetränk über die karge Zeit hinweg und ließ den Hunger in den Hintergrund treten. Im Jahr 1569 soll Papst Pius auf die Frage, ob ein neuartiges Getränk namens Xocoatl in der Fastenzeit getrunken werden dürfe, geantwortet haben:“ Schokolade bricht das Fasten nicht.“
Na dann ist ja noch nicht alles verloren, oder?

Liebe Grüße von deiner Diana von Cosi Escort Leipzig

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Frühlings- und Winterplauderei

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick.
Im Tale grünet Hoffnungsglück.
Der alte Winter in seiner Schwäche
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weisses.
Überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farbe beleben.
Doch an Blumen fehlts im Revier.
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden.
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Strassen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh, wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluss in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges ferner Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel.
Hier ist des Volkes wahrer Himmel.
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

Johann Wolfgang von Goethe, aus: Faust 1

Ja, so das schöne Gedicht von unserem Dichterfürsten
Nun beginnt der meteorologische Frühling, , am Donnerstag ist der 1. März. Und was sagt uns die Wetterlage? Man glaubt seinen Augen nicht zu trauen, schaut man frühmorgens auf das Thermometer. Minusgrade bis in den zweistelligen Bereich. Frostig ist es in Deutschland und fast in ganz Europa geworden, in Rom schneite es, und die Schulkinder bekamen Frei, so die Nachrichten. Bei uns, in Marienberg-Grünheide zum Beispiel sanken die Temperaturen in der vergangenen Nacht auf 22 Grad Minus. Und auf dem Brocken werden 28 Grad Minus erwartet. Da sich der Winter in unserer Region bisher zurückhielt, was ist schon der wenige Schnee am 1. und 2. Advent und zum Jahreswechsel gewesen, mochten wir uns nur allzu gern auf einen baldigen Frühling einstimmen. Vor einigen Tagen lugten in geschützten Gärten bereits die ersten zarten Triebe der Tulpen und Krokusse hervor, Die Gärtner scharrten förmlich mit den Spaten. Schaut man nach draußen und spürt, geschützt durchs Fenster, die Wärme der Sonne auf der Haut, könnte man der Frühlings-Illusion erliegen. Doch weit gefehlt – gegenwärtig regiert der Winter mit „harter Hand“. Im Norden kämpfen die Menschen gegen Schneestürme und Schnee. Deshalb die warmen Sachen wieder vorholen, „Zwiebellook“ ist angesagt. Heiße Dusche oder ein warmes Wohlfühl-Bad und leckerer Tee tun uns gut. Am besten wäre jedoch, könnte jeder von uns auf eine „lebendige Wärmflasche“ zurückgreifen. Das wäre schön. Aber da das nicht in jedem Fall möglich sein wird, melden Sie sich bitte, rufen Sie uns an, und es könnte warm werden………. Das ist meine Empfehlung.
Johanna
von Cosi-Escort Leipzig

 

Sehr viel mehr als nur Eis…. Fürst Pückler

Hallo, mein Lieber, sei gegrüßt!

Im letzten Sommer drückte mir eine Freundin ein Buch von Heinz Ohff in die Hand und versprach mir für meine Urlaubswoche, jedenfalls was das Lesen anbelangt, wunderbare Unterhaltung und Interessantes, von dem ich vermutlich noch nichts gehört hätte. „Der grüne Fürst“ Fürst Pückler. Dazu fiel mir sofort das Eis ein, das ich nie mochte – Eiscreme zwischen 2, meist leicht aufgeweichten Waffeln. Doch alsbald wurde ich eines Besseren belehrt: Ein Konditor aus Cottbus kreierte ein wunderbares Eis und bat den zu seiner Zeit sehr bekannten Fürsten um seine Einwilligung, das Eis nach ihm benennen zu dürfen. Fürst Hermann (Ludwig Heinrich) wurde als Graf 1785 im Schloss Muskau (damals zu Preußen gehörend) geboren und lebte bis 1871. Er war, so würde man heute sagen, ein Allroundtalent. Er hielt mit seiner Art zu leben, durch seine Eskapaden und ebenso mit dem was er schuf, seine Zeitgenossen oft in Atem. Es wird gesagt: „Jemanden, wie den Fürsten Pückler-Muskau hat es im Deutschland des 19. Jahrhunderts nicht noch einmal gegeben“. Er zeichnete sich aus als berühmter Schriftsteller, Gartenfachmann, war bekannt oder gar befreundet mit honorigen Personen seiner Zeit nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch im Orient und in Afrika. Zu seinem ersten Buch „Briefe eines Verstorbenen“ schrieb kein Geringerer als Johann Wolfgang Goethe das Vorwort. Es wurde ein Bestseller. Es hieß, die 1. Auflage sei sofort vergriffen gewesen… Diesem Titel folgten weitere.
Aber zurück zu den Parks: für das heutige Bad Muskau ist der Park ein wahres Juwel und ein Besuchermagnet. An der Entstehung des Landschaftsparks Potsdam Babelsberg arbeitete er gemeinsam mit Peter Josef Lenne. Um die Arbeiten für den Park Bad Brambach finanzieren zu können, verkaufte Fürst Pückler sein Schloß Muskau. Es gehörte wohl sehr viel Erfahrung und Geld dazu, aus der damaligen Sandwüste einen so großartigen Park schaffen zu lassen. Wegen seiner Bekanntheit als Gartenfachmann, er schrieb auch ein großartiges Fachbuch, zog man ihn zur Beratung oftmals für die Gestaltung von Gärten und Parks hinzu. Gemeinsam ist jedoch seinen Parks, dass sie vorausschauend angelegt wurden. Er selbst soll von 100 Jahren und mehr gesprochen haben, in denen sie ihre volle Schönheit zeigen würden.
Ich hoffe sehr, mein lieber Leser, ich langweile dich nicht mit meiner Schwärmerei von dem vielen Grün. Nun, man muss es mögen.
Ich erwähnte es schon, Fürst Pückler Muskau war seinerzeit mindestens ebenso bekannt als Lebemann. Er erlaubte sich Verrücktheiten wie mit einem Gespann das von gezähmten Hirschen gezogen wurde, durch Berlin zu jagen, er setzte sich sehr gern in Szene durch ein fantastisches Äußere. Er bereiste nicht nur Länder Europas, sondern Kleinasien und Afrika. Seine Reiseberichte sorgten allenthalben für Furore und waren heiß begehrt. Aus Afrika brachte er seine junge Geliebte Machbuba mit, auf die seine sonst sehr großzügige Frau eifersüchtig war,
Doch auch ihr,  der jungen afrikanischen Schönheit,  war er nicht treu. Der Fürst Pückler war, so sagte man, dem weiblichen Geschlecht nicht nur zugetan, sondern hätte mehr Affären gehabt als Boccacio und Casanova zusammen. Und das will, finde ich, was heißen. Wenn du magst, berichte ich Dir in nächster Zeit etwas darüber. Es sind nur winzige Passagen aus seinem Leben, von denen ich erzählen kann. Dieser Fürst war eine so schillernde Persönlichkein, dass man einen viel größeren Rahmen brauchte, um ihm nur im Entferntesten gerecht zu werden.
In dem Sinne, bis bald einmal, sei gegrüßt von

Sibylle von Cosi-Escort Leipzig

 

… Weiter zu altem Brauchtum…

Eine Bauernregel besagt: Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.
Dies kann uns ja einiges Kopfzerbrechen für den Frühling diesen Jahres machen, zumal der Termin für Mariä Lichtmess schon lange nicht mehr auf den 14. Februar fällt. 2018 war Lichtmess am 5. Februar, da hat es in vielen Gegenden geschneit, ein bisschen stürmisch war es auch. Das lässt uns auf einen zeitigen Frühling hoffen.
Somit kommen wir zum nächsten Brauch, der Fastenzeit: Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40tägige Fastenzeit, sie ist seit dem 4. Jahrhundert fester Brauch, um sich 40 Tage lang auf das wichtigste Fest der Christenheit vorzubereiten, auf Ostern. Dabei soll der Fastende sich erneuern gegenüber Versuchungen wie Egoismus, Sucht, Geiz, Verbitterung und negativem Denken. Dies erreicht man, indem man auf Fleischspeisen, Alkohol und andere ungesunde Sachen verzichtet, so gab es das Fastengebot der katholischen Kirche vor. Beim nächsten Mal erfahrt ihr, wie die Leute die Fastengebote auf kreative Weise auslegten.

Bis dahin liebe Küsse
von eurer Diana von Cosi Escort Leipzig
zu meinem Profil:  Diana

Sachsen und seine bekannten Söhne

Meine erste Liebe?
Erste Liebe? Ach, ein Wüstling, dessen
Herz so wahllos ist wie meins, so weit,
hat die erste Liebe längst vergessen,
und ihn interessiert nur seine Zeit.

Meine letzte Liebe zu beschreiben,
wäre just so leicht wie indiskret.
Außerdem? Wird sie die letzte bleiben,
bis ihr Name in der „Woche“ steht?

Meine Abenteuer in der Minne
müssen sehr gedrängt gewesen sein.
Wenn ich auf das erste mich besinne,
fällt mir immer noch ein früh’res ein.

.

Ich grüße Dich, mein lieber Leser,
heute mit diesem Gedicht von Joachim Ringelnatz. Eigentlich ist mein Lieblingsgedicht von ihm das in dem er unter anderem erklärt, das Wichtigste am Sieb sind die Löcher („Ich hab Dich so lieb“) Ich finde den Gedanken einfach genial. Darauf muss man erst einmal kommen.
Joachim Ringelnatz lebte von 1883 bis 1934 und hieß eigentlich Hans Böttcher, bevor er sich den Namen Ringelnatz, der Seepferdchen bedeutet, zulegte. Er trug vordem die verschiedensten Namen und übte die vielfältigsten Tätigkeiten aus. Deutschlandweit bekannt wurde er ab 1920 als Lyriker, Kabarettist und Maler.
Sein Geburtshaus steht dicht bei Leipzig, in Wurzen. Eine Ringelnatz-Stiftung und ein Museum findet man außerdem in Cuxhaven. Doch darf sich Wurzen als einzige Stadt in Deutschland „Ringelnatz-Stadt“ nennen. Die Bürger der Stadt Wurzen sind auf ihren bekannten „Sohn“ sehr stolz und arbeiten daran, mit Hilfe des Ringelnatz-Vereins das Haus in der Crastigall 14 zu restaurieren, zu erhalten und die Erinnerung an sein Schaffen wach zu halten.

Seine gemalten Bilder wurden in der Nazizeit als entartete Kunst eingestuft und mussten verschwinden. Dadurch sind ca 1/3 von ihnen bis heute nicht auffindbar.
Seine humoristischen und tiefsinnigen Gedichte, Lieder, Erzählungen und Moritaten aber sind nach wie vor in Deutschland beliebt.
Hast Du Interesse an seinen zum großen Teil fröhlichen und tiefsinnigen Arbeiten, die an Aktualität bis heute nichts eingebüßt haben, schau einfach in Wurzen vorbei. Zum Beispiel findet am 16. März dort in seinem Geburtshaus eine der vielversprechenden Veranstaltungen statt: „Freitags im Crastigall 14“.
Mit dieser Empfehlung möchte ich mich von Dir verabschieden. Bis bald einmal.
Lass es dir gut gehen und sei gegrüßt von

Sibylle von Cosi-Escort Leipzig

Leipziger Leben

Hallo, lieber Besucher unserer Seite!

Viele von uns sind momentan im Olympia-Fieber. Ja, diese Winterspiele sind etwas ganz Besonderes. Großartige Leistungen vollbringen die Athleten. Unvorstellbar, wie viel Fleiß und auch Entsagungen dahinter stecken. Mir steht immer wieder vor Augen, wie gering die Entfernung von den Austragungsorten zu Nordkorea ist. Irgendwie vergleichbar mit der Teilung Deutschlands und mit unserem Leben in der damaligen DDR. Doch glücklicherweise ist das nicht vergleichbar gewesen mit den heute so unvorstellbar geknebelten Menschen in Nordkorea.
Doch wir sind jetzt im schönen Leipzig, oder noch besser gesagt, im voller Leben sprühenden „Klein-Paris“. Und für jeden Geschmack gibt es ein reiches Angebot zur Unterhaltung, für Freizeitspaß, Bildung oder auch nur für einen Besuch der Stadt. Bist Du unterwegs, um Besorgungen zu machen, gönn Dir doch eine kleine Pause und schau zum Beispiel auf dem Augustusplatz den mehr oder weniger geschickten Eisläufern bei toller Musik zu. Das ist allemal unterhaltsam und sehens- und hörenswert. Oder Du unterbrichst Deinen Weg, lässt den Straßen-Trouble hinter Dir und öffnest am Thomas-Kirchhof die schwere Tür der Thomaskirche. Ist nicht gerade eins der vielen Konzerte, trittst Du ein und läßt die wohltuende Stille und die Schönheit der Ausstattung auf Dich wirken. Wieder zurück im pulsierenden Leben kannst Du Dich entscheiden, ob Du gegenüber dem Bachdenkmal, an dem sich auch viele verabreden, eins der kleinen hübschen Cafes besuchst oder weiter in Richtung Markt schlenderst und zum Beispiel reinschaust in die Schokoladenmanufaktur. Hm, hier durftet es schon draußen wunderbar. Und bist Du erst mal drin, weiß der Freund von süßen Leckereien gar nicht, was er zuerst möchte. Die Zeit der Freisitze ist ja leider noch lange nicht, doch kann man sich in eins der schönen Restaurants rund um den Marktplatz von Leipzig setzen, oder auch im Barfußgäßchen oder in der Mädler-Passage niederlassen. Überall sitzt man gut, schaut durch die Fenster und lässt das Leben auf der Straße an sich vorbeiziehen oder treibt seine Studien in der unmittelbaren Umgebung, liest vielleicht auch in der Tageszeitung oder schaltet einfach nur ab und freut sich, dass es uns hier so gut geht und alles friedlich ist. Es gibt noch so sehr viel mehr zu sehen und zu erleben. Ein Besuch Leipzigs lohnt sich immer! In dem Sinne, bis bald einmal.
Ich wünsche Dir eine sehr gute Woche,

Sibylle von Cosi-Escort Leipzig

Brauchtum aus alten Zeiten – Mariä Lichtmess

 

Das Fest wurde im 7. Jahrhundert in Rom eingeführt und damals am 14. Februar gefeiert. An Lichtmess wurden die Kerzen für die Kirchen geweiht, die Menschen konnten auch ihre Kerzen für den häuslichen Gebrauch weihen lassen. Diese gesegneten Kerzen sollten vor allem in der dunklen Jahreszeit das Gebetbuch beleuchten, schwarze Wetterkerzen sollten Unwetter abwehren. Lichtmess war bis 1912 ein offizieller Feiertag. Nach diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach der Winterpause wieder. Ebenso war dieser Tag ein wichtiger Termin für die Dienstboten: an Lichtmess wurde oft der Dienstherr gewechselt und der Rest des Jahreslohnes ausgezahlt. Zudem bekamen sie ihr Dienstbüchlein ausgehändigt, ein sehr wichtiges Dokument der Dienstboten. Darin vermerkte der Dienstherr das Verhalten und die Leistungen der Beschäftigten. Die Entlohnung umfasste freie Kost und Logis und einen meist kärglichen Geldlohn; um 1900 bekam eine Magd nur um die 5 Mark, dazu meist die nötige Arbeitskleidung; Hemden, Schürzen, Socken und Holzschuhe. Weiterhin ein sogenanntes Haftgeld und das Erntegeld, das sicherlich auch sehr gering ausfiel.
Mehr zu alten Bräuchen beim nächsten Mal. Bis dahin sei ganz lieb umarmt

von deiner Diana von Cosi Escort Leipzig

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Valentinstag

Wie vielen bekannt, ist am 14. Februar der Valentinstag, auch Tag der Liebenden genannt.
Ich habe mich gefragt, woher kommt der Valentinstag und was gibt es für eine Geschichte dazu? Was ist der Ursprung, dass man ausgerechnet den 14. Februar zum Anlass nimmt,  sich Geschenke zu überreichen, und dass das besonders Verliebte tun.
Es gibt dazu einige Geschichten, und in verschiedenen Ländern wird dieser Tag auch mit unterschiedlichen Bräuchen begangen.
Eine Überlieferung kommt aus dem Christentum. Ein Valentin von Rom soll Paare nach christlichem Glauben in der Kirche getraut haben. Das passte dem damaligen Kaiser Claudius II. nicht, und deshalb ließ er Valentin von Rom am 14. Februar 269 enthaupten.

In den westlichen Teil von Deutschland kam dieser Brauch nach dem zweiten Weltkrieg durch die US-Soldaten. Aber, er ist keine amerikanische Erfindung, wie viele glauben.
Nein, englische Auswanderer brachten diesen Brauch im 15. Jahrhundert mit nach Amerika.
Nach der „Wende“ hat nun der Valentinstag auch im östlichen Teil von Deutschland Einzug gehalten.
In Brasilien feiert man diesen Tag am 12. Juni. In Japan schenken die Frauen den Männern Schokolade. In Italien bringen die Verliebten an Brückengeländern Schlösser mit individuellen Aufschriften an und werfen die Schlüssel ins Wasser. In Finnland nennt man diesen Tag „Freundschaftstag. Und man schreibt Menschen, die man mag und sympathisch findet Karten oder macht ihnen kleine Geschenke. Das geschieht meist anonym.
Wie auch immer, schön, dass es solche Tage und Bräuche gibt.
Es gibt aber auch Aufmerksamkeiten, die kein Geld kosten, und die man jeden Tag verschenken kann – zum Beispiel ein Danke und ein Lächeln. .
Ich wünsche allen einen wunderschönen Valentinstag,

Johanna

Karneval 2018

Helau, Jubel, Trubel Heiterkeit, Tanz, Büttenreden und vieles mehr.

Ja, diese Stimmung herrscht in den letzten Wochen unter den Liebhabern des Karnevals. Die sogenannte 5. Jahreszeit erreicht zu Beginn der kommenden Woche ihren Höhepunkt mit den Rosenmontagsumzügen und am Faschingsdienstag.
Wie kommt es, dass so viele Menschen Freude und Spaß am Verkleiden haben, zu gern eine andere Identität annehmen und in eine andere Haut schlüpfen? Dazu gehört dann vielfach, auch einmal über die Stränge hauen, z. B. laut singen, etwas tiefer ins Glas schauen und auch mal kräftig flirten, fremd küssen und vielleicht fremdgehen.
Der Alltag besteht für die meisten von uns aus Funktionieren, Organisieren und sich an die Regeln halten müssen. Im Gegensatz dazu bietet die Faschingszeit viele Möglichkeiten, aus diesem „Alltagstrott“ auszubrechen. Am Aschermittwoch ist dann wieder alles vorbei.
Aber, wo steht geschrieben, dass wir auf die nächste Karnevalszeit warten müssen? Das Jahr ist lang, es hat 365 Tage und davon bestimmt auch einige, in denen uns eine Auszeit gut täte. Ist das nicht eine Überlegung wert?
Ich wünsche eine schöne Zeit. Man(n) sieht sich,

Johanna

 

Verlassen in einer fremden Welt

Der Mykener, ihr Reiseführer, hatte sich auf und davon gemacht. Was nun? Die Männer wussten, sie waren auf sich allein gestellt, doch so kurz vorm Ziel aufzugeben, kam nicht in Frage. So setzten sie ihren Weg nach Norden fort. Es wurde immer nebliger und damit immer unheimlicher. Doch da…! Stimmen drangen an ihr Ohr, eine andere Gruppe Reisende begegnete ihnen. Misstrauisch beäugten sie sich gegenseitig, die anderen waren sehr hellhäutig und blond. Diese wiederum fanden das Aussehen der Ägypter und ihres nubischen Kriegers mit seiner dunklen Haut sehr merkwürdig. Nachdem sich die erste Unsicherheit gelegt hatte, gaben sie den anderen zu verstehen, dass sie friedliche Absichten hegten und auf der Suche nach dem mystischen“Brennstein“ waren. Die andere Gruppe bot an, dass sie zusammen das Nebel-Land erreichen könnten, das sei auch ihr Weg, und gemeinsam wär die Reise gewiss nicht so gefährlich.
Der ägyptische Erzähler, der diesen Bericht später verfasst und niedergeschrieben hatte, freundete sich mit einem der anderen Männer besonders an. Eines Tages, als die beiden Freunde die Gruppe für eine kurze Zeit verließen, um etwas Wild für Essen zu jagen, ereignete sich etwas Schreckliches. Zurückgekommen von der Jagd fanden sie alle ihre Freunde dahin gemetzelt in ihrem Blute liegen. So viele Tote! Der nubische Krieger hatte sicher tapfer bis zum Schluss gekämpft, um das Leben seiner Freunde zu retten, aber auch er war tot. Entsetzt standen die beiden Freunde starr, und alle ihre Mühen waren umsonst gewesen. Der Ägypter kehrte wohl nach vielen Monaten in sein Land zurück, denn sein Bericht ist so ähnlich überliefert und wurde bei späteren Ausgrabungen in Ägypten gefunden.

Sei lieb gegrüßt von deiner Diana von Cosi Escort

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